Keramik Dorthe Hansen

Töpferkunst an der Spitze von Dänemark

Foto: Toppen af Danmark

Den Töpfern an der Spitze von Dänemark kann man über die Schulter schauen, wenn sie Tonklumpen in einzigartige Kunstwerke verwandeln, wobei jeder Künstler eigene Form- und Farbvorstellungen hat.

Kannen, Becher und vieles mehr...

An der Spitze von Dänemark werden nicht nur Teekannen und Kaffeebecher verschiedenster Art angeboten, sondern beispielsweise auch niedliche Figuren.

Zum Angebot gehören auch schöne Schalen mit verschiedenen Dekorationen. Kurzum: Hier gibt es alles Erdenkliche – von getöpferten Stücken zum täglichen Gebrauch über Einzelstücke bis hin zu Figuren, und für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Tonwaren in allen erdenklichen Formen

Ton kann gedreht, geschlagen, gezogen, geschnitten und modelliert werden. Im weiteren Verlauf entstehen daraus Becher, Kannen, Tassen und Schalen in verschiedenen Größen, Formen und Dekorationen. Doch damit ist es noch nicht getan. Nach dem Brennen in großen Öfen wird der Ton geschabt, geritzt und glasiert, wobei mehrere Lagen Glasur einem Stück Charakter verleihen und es „lebendig“ werden lassen.

Durch intensive Bearbeitung entsteht aus jedem Stück allmählich ein wahres Kunstwerk. Einen Besuch in der einen oder anderen Galerie oder Schauwerkstatt im Land des Lichts sollte man sich keinesfalls entgehen lassen. Sicher ist, dass sie für jeden Geschmack etwas zu bieten haben.

Eine Frage der Technik

Ton, Feuer, Wasser und Luft gehören zum Töpfern dazu. Dank Erfahrung, Gefühl, Wissen und Einfühlungsvermögen entstehen aus dem Naturmaterial einzigartige Kreationen, wobei viele Techniken zur Anwendung kommen können. Jeder Künstler arbeitet nach seiner bevorzugten Methode. 

Das Raku-Brennen, eine alte, im 15. Jh. in Japan entstandene Technik, gehört zu den vielen Bearbeitungsmöglichkeiten. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich der Ton durch das Brennen im Ofen bei Temperaturen bis zu 1000 °C verändert.

Anschließend wird die Glasur aufgetragen. Wenn sie geschmolzen ist, wird das rot glühende Stück mit langen Zangen aus dem Ofen genommen und in einen Eimer mit Sägemehl gelegt.

Jetzt beginnt der Vorgang, der einem Stück sein typisches Aussehen verleiht. Der Töpfer ist von Rauch, Dampf und Dunst umgeben, wenn das Sägemehl an dem Stück festbrennt. Es wird herausgenommen und mit kaltem Wasser übergossen, woraufhin sich Risse bilden.

Das ist für den Künstler jedes Mal spannend, weil das Ergebnis unmöglich vorauszusagen ist.

Durch unterschiedliche Bedingungen gleicht kein Stück dem anderen, wie das bei Unikaten eben der Fall ist.

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