Kerzen in der Spitze von Dänemark

Kerzen in den Dünen
In den hiesigen Kerzenwerkstätten werden Kerzen in Handarbeit gegossen und gezogen. Man kann zuschauen, wenn auf traditionelle Weise aus flüssigem Wachs wunderschöne Kerzen entstehen.

Alte Zeiten werden lebendig

Bereits seit vielen hundert Jahren erhellt Kerzenschein die Dunkelheit – zum Nutzen der Menschen. 

Funde in Dänemark belegen, dass Wachslicht schon zur Wikingerzeit benutzt wurde. Erst im 19. Jh. verdrängten Öllampen, dann Petroleum- und Gaslampen und schließlich elektrisches Licht Kerzen und Talglicht als primäre Lichtquelle.

Da Kerzen aus Bienenwachs hergestellt wurden, waren es nur die Wohlhabenden, die sie sich leisten konnten. Sehr viel stärker verbreitet waren Lampen, die mit dem Talg von Schafen oder Rindern gespeist wurden.

Licht als Sammelpunkt

Wenn die Sonne abends untergegangen war und die Dunkelheit hereinbrach, versammelten sich Familienmitglieder und Bedienstete um das Licht in der Stube. Es wurde Wolle kardiert und gesponnen, gestrickt, genäht, Werkzeug repariert und dabei gesungen und Geschichten erzählt, zumeist „Räubergeschichten“. Licht förderte also das soziale Miteinander. 

Auch in unseren Tagen hat Kerzenlicht nichts von seiner Anziehungskraft eingebüßt, sondern steht nach wie vor für geselliges Beisammensein.

Traditionen werden gepflegt

Die Kerzenwerkstätten in der Spitze von Dänemark arbeiten nach traditionellen Methoden. Die Dochte werden in große Wannen mit flüssigem Wachs, Paraffin oder Stearin getaucht, wobei sich jedes Mal etwas davon auf der kühleren Masse absetzt. 

Vor dem nächsten Eintauchen wird einige Minuten gewartet und das Ganze so lange wiederholt, bis die Kerze die gewünschte Stärke aufweist. Weihnachtskerzen werden etwa 22 Mal, normale Leuchterkerzen 35 Mal und Blockkerzen etwa 70 Mal getaucht. In den Werkstätten kann man dabei sein, wenn aus flüssigem Wachs langsam eine Kerze entsteht. Man kann fertige Exemplare erwerben, sie zu Hause aufstellen und sich an ihrem Anblick erfreuen. Richtig schön wird es, wenn sie an dunklen Winterabenden eine gemütliche Stimmung verbreiten.

Eine Frage der Geduld...

Es ist durchaus möglich, eigene Kerzen im Tauchverfahren herzustellen. Dabei kann man sich hinsichtlich Form und Farbe ganz von seinem Geschmack leiten lassen. 

Auf jeden Fall ist das Ganze eine erholsame Angelegenheit. Da es langsam vorangeht, sollte man viel Zeit einkalkulieren. Nach jedem Eintauchen kann man die ruhige Pause genießen. 

Groß und Klein können dabei mitmachen. Eine selbst hergestellte Kerze lässt sich auch prima verschenken!

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Kerzentauchen

Wer eigene Kerzen herstellt, kann sie ganz nach seinem Geschmack gestalten. Besonders in der dunklen Jahreszeit verbreiten sie helle Freude und wecken schöne Erinnerungen.

Licht zieht magisch an

Auch in unseren Tagen hat Kerzenlicht nichts von seiner Anziehungskraft eingebüßt, sondern steht nach wie vor für geselliges Beisammensein.

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Besuchen Sie die Kunsthandwerker in der Spitze von Dänemark. Hier sind Kerzenwerkstätte - aber auch andere Kunsthandwerker mit anderen Materialien.

Auswahl von Kunsthandwerkern in der Spitze von Dänemark

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